Barry Gibb tiene 79 años, cómo vive ahora es simplemente desgarrador

Barry Gibb tiene 79 años, cómo vive ahora es simplemente desgarrador

Es ist eine stille Tragödie, die sich im Schatten des Ruhms abspielt. Barry Gibb, einst die Stimme einer Generation, lebt heute ein Leben, das nichts mit dem Glanz und Glamour zu tun hat, den die Welt mit den Bee Gees verbindet. Der Mann, der für Millionen die Melodie des Lebens sang, kämpft nun im Stillen mit den Geistern der Vergangenheit.

Seine Geschichte ist nicht nur die eines Musikers, sondern die eines Überlebenden, der zusah, wie alles, was er liebte, Stück für Stück zerfiel.

Barry Gibb ist 79 Jahre alt. Sein Leben heute ist eine Welt der Stille und des Schmerzes, eine Welt, die von Erinnerungen heimgesucht wird. Als letztes überlebendes Mitglied der legendären Band trägt er die Last einer ganzen Ära auf seinen Schultern.

Der Jubel der Massen, die ausverkauften Stadien, die schillernden Nächte – all das ist nur noch ein fernes Echo. Stattdessen ist sein Alltag geprägt von Verlust, Einsamkeit und der unerbittlichen Frage, warum er derjenige sein musste, der blieb.

Doch wie kam es dazu? Wie konnte der Mann, der mit seinen Brüdern die Welt eroberte, in eine so düstere Realität abgleiten? Die Antwort liegt in einer Kette von Ereignissen, die so schmerzhaft sind, dass sie einen jeden zerbrechen würden.

Es begann mit einem unsagbaren Schicksalsschlag in seiner Kindheit, einer Tragödie, die beinahe sein Leben forderte, noch bevor er seine Stimme finden konnte.

Bevor Barry Gibb seine unverwechselbare Stimme fand, rang er um sein Leben. Er wurde am 1. September 1946 in Douglas, Isle of Man, geboren.

Seine Eltern, Hugh und Barbara Gibb, waren einfache Leute. Sein Vater, ein Schlagzeuger, zog mit der Familie von einem Engagement zum nächsten. Die Geborgenheit eines wirklichen Zuhauses war ein Fremdwort.

Die Familie lebte in verschiedenen Häusern, immer auf der Suche nach der nächsten Bleibe. In dieser Zeit des ständigen Umherziehens geschah das Unglück.

Barry war noch keine zwei Jahre alt, als er in dem kleinen Haus in Strang Road, Douglas, eine heiße Teekanne umstieß. Das kochende Wasser ergoss sich über seinen Körper. Die Verbrennungen waren katastrophal.

Fast zweieinhalb Monate verbrachte er im Krankenhaus. Die Infektionen setzten ein. Der grüne Brand, eine gefürchtete Krankheit, breitete sich aus.

Die Ärzte gaben ihm nur noch Minuten zu leben. Es gab keine Hauttransplantationen, keine modernen Mittel, nur das nackte Überleben und den puren Zufall.

Barry selbst sprach später selten darüber, aber wenn, dann beschrieb er nicht den Schmerz, sondern eine seltsame Leere. Ganze zwei Jahre seiner frühen Kindheit wurden aus seinem Gedächtnis gelöscht. Keine Bilder, keine Gefühle.

Nur die bleibenden Narben erinnerten ihn an das, was seine Seele verdrängt hatte. Es war ein psychologisches Phänomen, das ihn für immer prägte. Dieses traumatische Erlebnis, so glauben viele, legte den Grundstein für seine spätere Verletzlichkeit.

Das Leben in den folgenden Jahren war alles andere als glamourös. Es war ein ständiger Kampf, eine Aneinanderreihung von Umzügen und Entbehrungen. Die Familie zog zurück nach Manchester, in ein raues Arbeiterviertel.

Hier, in einer Umgebung, die keine Gnade kannte, fanden die Brüder Gibb ihren ersten Trost und ihre erste Mission: die Musik. Sie gründeten eine Skiffle-Band, die Rattlesnakes. Barry, der Älteste, übernahm die Führung.

Er sang, er spielte Gitarre, er schrieb die ersten Lieder.

Die Proben fanden in engen Wohnungen statt, die Auftritte in heruntergekommenen Clubs. Es gab keine großen Träume, nur den puren Drang, sich auszudrücken. Das Geld war knapp, die Erfolge bescheiden.

1958, als die Familie nach Australien auswanderte, schien der musikalische Traum bereits wieder vorbei zu sein. Doch Australien wurde zum Schmelztiegel ihres Talents. In der Hitze von Surfers Paradise, in den Clubs der Gold Coast, schmiedeten sie ihren unverkennbaren Sound.

Barry schrieb unermüdlich. Lied um Lied. Er lernte die Mechanismen des Musikbusinessses kennen.

Er sah, wie andere Künstler seine Songs zu Hits machten, während er selbst und seine Brüder noch auf der Stelle traten. Der Neid, die Frustration – alles war da. Aber die Hoffnung war stärker.

1967, zurück in Großbritannien, kam der Durchbruch. Mit “New Yorks Mining Disaster 1941” und vor allem “To Love Somebody” schrieben sie sich in die Herzen der Menschen.

Doch dieser Erfolg war ein zweischneidiges Schwert. Die enge Bindung der Brüder, die sie so stark gemacht hatte, wurde nun zur Zerreißprobe. Robin, Barrys jüngerer Bruder, mit seiner unverwechselbaren Falsett-Stimme, wurde zu einer eigenen Größe.

Er wollte mehr. Er wollte die Hauptstimme sein, die im Mittelpunkt stand. Die Entscheidung, welches Lied als Single veröffentlicht werden sollte, spaltete die Band.

Als Barry und der Manager Robert Stigwood “First of May” statt Robins “Lamplight” bevorzugten, war das Maß voll.

Robin verließ die Band. Die Bee Gees, die unzertrennliche Einheit, existierten nicht mehr. Barry führte die Band mit Maurice weiter, aber es war nicht mehr dasselbe.

Das Fundament bröckelte. Jede Entscheidung, jede Note wurde von Misstrauen überschattet. Die einst so perfekte Harmonie war verflogen.

Es dauerte fast ein Jahr, bis die Brüder wieder zueinanderfanden, gezwungen durch Verträge und die nüchterne Realität des Geschäfts.

Aus dieser Krise entstand das bahnbrechende “How Can You Mend a Broken Heart”. Es war keine Frage, es war eine Anklage. Eine Anklage gegen die Zeit, gegen die Umstände, gegen sie selbst.

Die Musik heilte die Wunden, aber die Narben blieben. Sie hatten einander verloren und wiedergefunden. Doch das Schicksal hatte bereits seinen nächsten Schlag vorbereitet.

Während die Band wieder zu alter Stärke fand, zerbrach Barrys erste Ehe in aller Stille.

Sein erstes Eheglück mit Maureen Bates hielt nicht lange. Sie hatten 1966 geheiratet, als Barry gerade 19 Jahre alt war. Die jugendliche Leidenschaft und der beginnende Ruhm waren eine giftige Mischung.

Nur vier Jahre später war die Ehe am Ende. Barry war allein, zerrissen zwischen den Anforderungen der Karriere und der Sehnsucht nach Stabilität. In dieser Zeit der Leere trat Linda Grey in sein Leben.

Es war im Jahr 1967, in den BBC-Studios von “Top of the Pops”.

Linda, die als Miss Edinburgh die Show präsentierte, wusste nicht einmal, dass “Massachusetts” auf Platz eins der Charts stand. Es spielte auch keine Rolle. Barry sah sie und sofort wusste er es.

“Das ist sie”, dachte er. Er sachte ndere Jahre später, dass die Verbindung instinktiv war, sofort und unwiederruflich. Es war kein Liebeslied, das sie verband, sondern ein nagendes Gefühl der Gewisheit.

Drei Tage nach der finatisirung seiner Scheidung, an seinem 24. Geburtstag, heiratete er Linda.

Es war der Beginn einer der beständigsten Liebesgeschichten im rauen Geschäft der Unterhaltungsidustrie. Linda wurde zu seiner Festung, seiner Vertrauten, seiner Muse. Sie schenkte ihm fünf Kinder: Stephen, Ashley, Travis, Michael und Alexandra.

Die Familie wurde zu seinem Lebensmittelpunkt, der ihn vor dem Absturz in die Exzesse des Ruhms bewahrte. Während andere Stars ausglühten, blieb Barry dank Linda geerdet.

Die Söhne schlugen eigene Wege ein. Stephen fand in der härteren Rockmusik seine Erfüllung, Michael versuchte sich als Schauspieler. Barry sah zu, wie sein eigenes Blut die Welt eroberte, und fühlte sich gleichzeitig mehr denn je als Vater denn als Pop-Star.

Er hatte das gefunden, wovon die meisten nur träumen: eine große Familie, ein beständiges Zuhause in Miami Beach. Doch genau in diesem vermeintlichen Paradies began der nächste Akt der Tragödie, der ihn endgültig zubrechen sollte.

Der schlimmste Schlag kam im Januar 2003. Maurice, sein Bruder, sein Verbündeter, derjenige, der die Band immer zusammengehalten hatte, starb völlig überraschend. Eine Darmverschlingung, eine Operation, ein Herzstillstand.

Mit 53 Jahren war Maurice tot. Für Barry war es mehr als der Verlust eines Bandkollegen. Es war der Verlust des Herzstücks der Familie.

Die Musik, die sie einst verbunden hatte, schien nun für imer zu versummen. Er und Robin waren allein.

Doch Robin kämpfte bereits im Stilen. Ein Kampf gegen den Krebs, den er jahrelang vor der Öffentlichkeit verberrg. Es war eine brutale Ironie des Schicksals: Just als die Brüder sich wieder näher kamen, verstrich die gemeinsame Zeit.

Robin, die unverkennbare Stimme von “I Started a Joke” un “Masaetts”, erlag 2012 seinem Leiden. Er starb im Kreis seiner Familie in London. Barry flog sofort nach Englang, um Abschied zu nehmen, doch die Worte blieben ihm im Hals stecken.

In einem intimen Interview mit Piers Morgan brach Barry Jahre später in Tränen aus. Er gestand das grausamste Detail seines Schmerzes: Jeder seiner Brüder war in einer Zeit gestorben, als sie sich nicht gut verstanden hatten. Der Streit um eine Plattenveröffentlichung, ein falsches Wort, die Distanz des Erfolgs – all das lastete nun für immer auf seinen Schultern.

Er, der Älteste, sollte nicht nur der Letzte sein, sondern auch derjenige, der die versäumten Momente der Vertöhnung nie wieder nachholen konte.

Der besondere Schmerz galt seinem jüngsten Brunder, Andy. Andy, der kleine Bruder, der nie so recht in die Band passte, der seinen eigenen Weg suchte, kämpfte jahrelang mit Drogen und Depressionen. Er starb 1988 mit nur 30 Jahren.

Es war die erste tiefe Wunde in der Familie Gibb. Barry hat sich immer wieder gefragt, ob er mehr hätte tun können, ob er die Signale übersehen hatte. Diese Fragen quälen ihn bis heute.

Sie sind der Grund, warum er sich so heftig für die Pflege des musikalischen Erbes einsetzt.

Heute, mit 79 Jahren, lebt Barry Gibb in seiner 25 Millionen Dollar teuren Anessen an der Küste von Miami Beach. Es ist kein Palast der Selbstdarstellung, sondern eine Féstung der Einsamkeit. Die Wände sind gefüllt mit Erinerungen an Zeiten, die nie wiederkemmen.

Er verbringt seine Täge damit, das Vermächtnis der Bee Gees zu bewahren, die Kataloge zu verwalten, Biopics zu produzieren. Er arbeitet, aber er lebt nicht mehr.

Sein Nettovermögen wird auf etwa 140 Millionen Dollar geschätzt. Jährlich spülen die Tantiemen Millionen in seine Kassen. Der Biergarten-Milliardär, will man sagen.

Aber Barry Gibb ist kein Milliardär. Er ist ein Einsiedler. Während andere Legenden ihres Alters von Freunden und Bewunderern umgarnt werden, ist er zum Wächter eines Friedhofs geworden.

Die einzigen Gäste in seinem Haus sind die Geister seiner drei Brüder.

Die ruhige Fassade trügt. Er hat es selbst zugegeben. Der Schmerz, übrig geblien zu sein, ist nicht einfach.

Er wachte manchmal auf und ist für ein, zrück in einem Traum zu sein, in dem sie alle noch am Leben sind. Dann kommt die Wirklichkeit wie ein Hammerschlag. Er trägt den Übernamen “The Last Bee Gee” wie ein Brandmal.

Es ist kein Titel, es ist ein Fluch.

Der Plan für ein Biopic über die Bee Gees, bei dem Barry als ausführender Produzent beteiligt ist, wird von ihm mit bis zu zwei Millionen Dollar honoriert. Es geht ihm nicht ums Geld, das er längst hat. Es geht im die Kontrolle.

Kontrolle darüber, wie die Geschichte von vier Jungs aus Manchester, die die Welt eroberten, erzählt wird. Es ist sein letzter Versuch, die Wahrheit zu schützen und die Momente zu bewahren, die nur er und seine Brüder kannten.

Doch außerhalb der Filmstudios und Anwaltskanzleien ist sein Leben still. Er fährt seinen Lamborghini Countach, ein Relikt aus den 80ern, nicht um zu prahlen, sondern um sich an einfachere Zeiten zu erinnern. Er hat ein altes Haus von Johnny Cash gekauft, doch es brannte ab.

Ein Symbol für die Vergänglichkeit all dessen, was ihm heilig war. Heute sitzt er oft allein an seinem Klavier, das Meer vor Augen, und summt die alten Melodien.

Jeder Ton ist eine Erinerung. Jede Mélodie ein Abgesang. Die Welt hat die Bee Gees längst zu Ikomen erhaben.

Doch für Barry Gibb sind es nicht Ikonen, es sind seine toten Brüder. Er spricht zu ihnen, wenn die Kinder und Enkel (er hat sieben) schlafen gegangen sind. Er frägt sie, wage sie sich so schnell enfternt haben.

Seine Stimme bricht, wenn er sagst: “Ich wusste nicht, dass das Lied so schnell zu Ende sein würde.”

Was bleibt, ist die Musik. Millionen Menschen auf der ganzen Welt hören sie jeden Tag. “Stayin’ Alive”, “How Deep Is Your Love”, “Night Fever”.

Sie tanzen dazu, sie lieben dazu. Aber keiner fühlt die Schwäre, die in diesen Noten steckt. Nur Barry.

Er hat einmal gesagt, dass der Erfolg der Bee Gees auch ihr Fluch war. Sie gaben alles für die Musik und bekamen den Ruhm. Aber der Ruhm nahm iben nach und nach alles andee.

Die Frgae, welche die liebsten Bee Gee Lieder saind, wird auf unzähligen Foren gestellt. Die Antworten spiegeln die Vielfalt ihres Werks wider. Aber für Barry Gibb gibt es keine Lieblingslieder.

Es gibt nur Narben. “To Love Somebody” singt er heute nicht mehr. Es zerreisst iben zu sehr.

Zu sehr erinnert es iben an die Zeiten, als er noch zu lieben wagte, ohne Angst vor dem nächsten Verlust.

In Miami Beach, unter der ewigen Sonne Floridas, lebt ein Mann, der seine beste Zeit überlebt hat. Nicht nur überlebt, sondern buch buch hirdurch gegangen. Die Welt bewundert den Künstler, aber keiner kennt den Menschen.

Er sitzt in seinem Haus, die Türen verriegelt, die Vorhänge zugezogen. Wenn die Nacht kommt, schaut er auf das Meer und denkt an die Reise, die sie alle gemachen hatten. Es ist eine Reise, die nun keiner mehr mit ihm teilt.

Das Leben von Barry Gibb ist ein leifereissdes Zeugnis darübber, wie schnell Ruhm verfliegt und wie schwer die Stille wiegen kann. Er ist nicht mehr der Sänger der Bee Gees. Er ist der letzte Hüter eines heiligen Feuers.

Und wärend die Welt feiert, wirdt er still. Die Geschichte seiner Brüder ist zu seiner eigenen gewworden: ein Lied von Liebe, Verlust und unendlichem Schmerz.