Ich war an diesem Tag nicht auf der Suche nach ihm. Ich räumte den Schrank im Schlafzimmer auf, diese Aufgabe, die ich seit Monaten vor mir herschob, als meine Hand die kleine dunkle Holzkiste berührte, die ganz hinten auf dem obersten Regalbrett steht. Ich blieb stehen. Ich bleibe immer stehen, wenn ich diese Kiste anfasse.

Ich öffnete sie langsam, wie immer, mit der Vorsicht von jemandem, der etwas hält, das jeden Moment verschwinden könnte. Sie war leer. Ich starrte auf das mit blauem Samt ausgekleidete Innere, eine Zeit, die ich nicht messen kann. Die Uhr war nicht da.
Die Armbanduhr, die Teresa mir an unserem fünfundzwanzigsten Hochzeitstag geschenkt hatte, mit der Gravur auf der Rückseite des Deckels: „Für Roberto, der nie die Zeit verloren hat, mich zu lieben. Deine Teresa.


