Ich habe die Schulden deines Vaters gekauft – und jetzt gehörst du mir

Ich habe die Schulden deines Vaters gekauft – und jetzt gehörst du mir

„Ich habe die Schulden deines Vaters gekauft – und jetzt gehörst du mir“

Ich habe die Schulden deines Vaters gekauft – und jetzt gehörst du mir“, verkündete der arrogante Mafiaboss mit einem kalten Lächeln.

Die schweren Eichentüren des Penthauses fielen mit einem dumpfen Knall ins Schloss. Anna Berger stand zitternd da, ihre weichen, üppigen Rundungen in einen billigen Trenchcoat gehüllt, der plötzlich viel zu dünn wirkte. Hinter dem massiven Schreibtisch saß Matteo Bianchi, dessen maßgeschneiderter Anzug die Raubtiernatur darunter nicht verbergen konnte. Er schob eine dicke Akte über die Glasplatte und lehnte sich zurück, die dunklen Augen gierig über ihre Figur gleitend.

Anna Berger war keine Frau, die man übersah. Mit 26 Jahren war sie pragmatisch, messerscharf im Verstand und trug ihre 110 Kilo mit einer stillen, unerschütterlichen Würde. Als leitende Forensik-Auditorin bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Frankfurter Innenstadt verbrachte sie ihre Tage damit, die Bilanzen reicher, leichtsinniger Männer auseinanderzunehmen. Nichts in ihrem Leben voller Excel-Tabellen hatte sie auf den Abgrund vorbereitet, in den ihr Vater sie gestürzt hatte.

Arthur Berger, ein Mann mit großen, dummen Träumen, hatte seine Spedition „Berger Logistik“ durch jahrelange Misswirtschaft und Spielsucht in den Ruin getrieben. Anna hatte ihm schon zweimal aus der Patsche geholfen – mit ihren Ersparnissen und ihrer eigenen Sicherheit. Was sie nicht wusste: Ihr Vater hatte sich diesmal nicht an Banken gewandt, sondern an „Aegis Capital“, eine scheinbar seriöse Finanzfirma in der Frankfurter Bankenstadt, die in Wahrheit der Front der Bianchi-Organisation diente – einem mächtigen italienisch-deutschen Syndikat.

Es war ein nasser, kalter Novemberabend, als Annas Welt zerbrach. Sie war nach dem verzweifelten Anruf ihres Vaters in die Spedition im Industriegebiet von Offenbach geeilt. Der Regen peitschte gegen ihren Schirm, als sie die Halle betrat. Im hinteren Büro fand sie ihren Vater kniend auf dem Boden – weinend, gebrochen. Über ihm stand Matteo Bianchi, 32 Jahre alt, Erbe und Kopf des Syndikats, mit scharfen aristokratischen Zügen, rabenschwarzem Haar und Augen so kalt wie der Main im Winter.

„Die Tochter“, murmelte Matteo und musterte Anna von oben bis unten. Sein Blick war nicht spöttisch, sondern besitzergreifend, schwer und berechnend. „Anna Berger, nehme ich an.“

„Wer sind Sie?“, fragte sie mit fester Stimme, obwohl ihre Hände zitterten. Sie stellte sich schützend vor ihren Vater.

Matteo lächelte arrogant. „Ich bin der Mann, dem dein Vater 6,8 Millionen Euro schuldet. Und er hat als einziges Pfand noch etwas Wertvolles angeboten – dich.“

Er hielt ihr den Vertrag hin. Darin stand die Abtretung der Schulden und eine Klausel, die Anna zur persönlichen Garantin machte. „Du kommst mit mir. Du arbeitest für mich. Du lebst unter meinem Dach. Bis die Schuld beglichen ist.“

Anna sah ihren weinenden Vater an, dann wieder in Mateos dunkle Augen. Sie dachte an die vielen Male, die sie ihn gerettet hatte. „Wenn ich mitgehe… lassen Sie ihn in Ruhe?“

„Er ist frei. Aber er darf nie wieder Kontakt zu dir aufnehmen. Sonst stirbt er.“

Zehn Minuten später saß Anna in einer schwarzen Mercedes-Maybach-Limousine, die durch den Regen über die A661 Richtung Frankfurt fuhr. Matteo saß neben ihr, entspannt, und reichte ihr ein Glas Whiskey. „Trink. Du zitterst.“

Im Penthaus im Tower am Main (einem der exklusivsten Hochhäuser der Stadt) führte er sie in ein hochmodernes Büro. „Du bist ab sofort meine interne Auditorin. Jemand in meiner Organisation betrügt mich. Finde ihn.“

In den nächsten zwei Tagen arbeitete Anna fast ohne Pause. Sie trug noch ihre zerknitterte Bluse und Hose, trank starken Espresso und zerlegte die verschlüsselten Cayman- und Liechtenstein-Konten. Am dritten Morgen hatte sie den Verräter: Alistair Hagen, Mateos langjähriger Finanzchef.

Sie knallte den Bericht auf den Küchentresen, wo Matteo nur in einer tiefsitzenden Jogginghose stand, den muskulösen, tätowierten Oberkörper frei. Er sah sie mit unverhohlener Bewunderung an. „Du bist außergewöhnlich.“

Später am Abend stand Anna in einem maßgeschneiderten smaragdgrünen Seidenkleid vor dem Spiegel – elegant, kurvenbetont, königlich. Matteo trug einen schwarzen Smoking. Beim Anblick ihrer üppigen Figur blieb ihm kurz der Atem weg. „Du siehst atemberaubend aus.“

Auf dem Wohltätigkeitsball der Frankfurter Wirtschaftselite im historischen Kaisersaal konfrontierten sie Alistair. Es kam zur Enthüllung: Auch Annas Vater war tiefer verstrickt gewesen, als gedacht. In einer dramatischen Auseinandersetzung in einem verlassenen Lagerhaus in Offenbach rettete Anna Mateo das Leben – mit ihrer bloßen Körperkraft und ihrem Verstand.

Im Chaos des Schusswechsels, zwischen Kugeln und Staub, küssten sie sich das erste Mal – wild, verzweifelt, echt.

Am Ende verbrannte Mateo die Seiten, die ihren Vater belasteten. „Die alte Schuld ist getilgt. Du bist frei.“

Anna trat näher, legte ihre Hand an seine Wange und lächelte. „Dann hast du jetzt eine neue Schuld bei mir – dein Leben. Und die werde ich einfordern.“