Mit dem Begriff „Feminismus“ scheint Sarah Engel zu hadern. Jetzt meldet sie sich im Netz zu Wort und erklärt, was Gleichberechtigung wirklich für sie bedeutet.

Ein kurzer Videoclip genügte, um eine Welle der Kritik auszulösen. Vor ihrem ESC-Auftritt wurde Sängerin Sarah Engels gefragt, ob sie Feministin sei. Ihre Antwort – „Feministisch würde ich nicht sagen. Weil ich einen ganz, ganz tollen Mann habe und ich mag auch Männer“ – stieß bei vielen Fans auf völliges Unverständnis. Schnell häuften sich die Kommentare wütender Menschen im Netz. Viele wunderten sich offen darüber, dass eine vermeintliche Vorreiterin des Female Empowerments den Kern des Begriffs offenbar missversteht.
Sarah Engels äußert sich nach Kritik

Nach dem Ärger hat Sarah die Diskussion jetzt in einer Instagram-Fragerunde erneut aufgegriffen. Sie stellt klar: „Ich kann auch Feministin sein, ohne mich mit diesem Label definieren zu müssen, um zu wissen, wofür ich stehe.“ Die zweifache Mutter betont, sie lebe Gleichberechtigung und Empowerment schon seit Jahren, setze sich für starke Frauen ein und wolle andere Frauen motivieren, ihren eigenen Weg zu gehen.
Laut Sarah werde Feminismus heute sehr unterschiedlich verstanden und gerade im Netz oft missinterpretiert. Ihre persönliche Erfahrung: „Für mich wird das oft als aggressiv und männerfeindlich dargestellt.“ Doch das entspreche weder ihrem Verständnis noch ihrem Lebensstil. Für Sarah gehe es nicht darum, wie laut man online diskutiert oder andere belehrt, sondern „wie man lebt, was man vorlebt und was man wirklich für andere Frauen bewegt“.
Abschließend sagt sie: „Vielleicht sollten wir Frauen weniger darüber diskutieren, wie man etwas nennt, sondern mehr darüber, wie man es lebt.“ Was ihre Fans dazu sagen? Unklar. Da Sarah ihr Statement lediglich in einer Instagram-Story veröffentlicht hat, bleibt die öffentliche Reaktion ihrer Community natürlich aus. Ob und wie der Beitrag für weiteren Diskussionsstoff sorgt, wird sich wohl erst noch zeigen …



