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Die Stille im Krankenzimmer war das Erste, was Ethan Walker bewusst wahrnahm, als er nach acht Monaten im Koma erwachte. Es war keine friedliche Stille, sondern eine drückende, institutionelle Leere, die sich auf seinen Schädel legte. Die Decke über ihm war grellweiß, Neonlampen summten monoton, und ein mechanisches Piepen begleitete seinen Herzschlag. Als er versuchte, seine Finger zu bewegen, gehorchte ihm sein Körper nicht. Panik stieg in ihm auf, scharf und animalisch, aber sein Körper verweigerte den Gehorsam. Seine Kehle brannte, als er versuchte zu sprechen, und er brachte nur ein trockenes Krächzen hervor. Eine Krankenschwester erschien, dann ein Arzt. Ihre Gesichter tauchten in seinem Blickfeld auf und verschwanden wieder wie Fremde auf einem Bahnsteig. Sie sprachen sanft und vorsichtig, als könnte Sprache ihn zerbrechen. “Sie waren im Koma”, wiederholten sie immer wieder. “Acht Monate seit dem Unfall.” Acht Monate, in denen sein Leben angehalten hatte, während der Rest der Welt ununterbrochen weiterlief.