Mein Sohn hat die Wohnung meines verstorbenen Mannes für 175.000 Euro verkauft – unter dem Wert, an einen Bekannten, mit einer Vollmacht, die ich nie unterschrieben habe. Als ich ihn zur Rede…

Mein Sohn hat die Wohnung meines verstorbenen Mannes für 175.000 Euro verkauft – unter dem Wert, an einen Bekannten, mit einer Vollmacht, die ich nie unterschrieben habe. Als ich ihn zur Rede...

Mein Sohn hat die Eigentumswohnung meines verstorbenen Mannes an einen Bekannten von ihm verkauft, weit unter ihrem Wert. Bevor ich erzähle, wie diese Geschichte ausgegangen ist, würde ich gern wissen, woher du mich heute hörst. Schreib deine Stadt in die Kommentare. Eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung im Stadtteil Mühlburg, als Kapitalanlage, wie man so sagte.

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Beides gehörte nach seinem Tod mir allein. Die Wohnung in Mühlburg war damals etwa 260. 000 Euro wert. Merk dir diese Zahl, 260.

000. Wir haben zwei Kinder. Immer als Darlehen deklariert, nie zurückgezahlt. Ich will dir ein Beispiel geben, damit du Dieter verstehst.

Und Georg antwortete: „Weil er dann etwas Dummes tut. Jetzt, wo sein Vater nicht mehr eingreift. “

Nur, anders als Georg, zahlte ich nicht freiwillig. Es begann etwa ein Jahr nach Georgs Tod.

Die Mieter, die Nebenkosten, wenn etwas kaputtgeht in deinem Alter, willst du dir das wirklich antun? Ich sagte, es mache mir keine Mühe. Eine Hausverwaltung erledigte das meiste. Ich musste nur einmal im Jahr eine Erklärung unterschreiben.

„Aber trotzdem“, sagte er, „so eine Immobilie ist auch ein Risiko, wenn der Markt einbricht. “ „Weißt du, ich könnte mal nachfragen, was sie wert ist. “ „Nur damit du Bescheid weißt. “ „Du musst schließlich deine Optionen kennen.

“ Ich verstand damals nicht, worauf er hinauswollte. Heute verstehe ich es. Und dann, vor anderthalb Jahren im Frühjahr, kam etwas auf, das ihm in die Hände spielte. In diesen drei Wochen, das erfuhr ich erst viel später, tat mein Sohn etwas, das ich ihm nie zugetraut hätte.

Dieter rief an, erkundigte sich nach Herter, war freundlich. Die Hausverwaltung für die Mühlburg-Wohnung schickte mir normalerweise jeden Monat eine Mietabrechnung. Zuerst dachte ich, es sei ein Fehler. „Simon, wir verwalten die Wohnung nicht mehr.

“ Ich stand in meiner Küche mit dem Telefon in der Hand und verstand kein Wort. Sigrid war sofort hellwach. Durch einen Grundbuchauszug, den man beim Amtsgericht bekommt, wenn man ein berechtigtes Interesse hat – und meines war es eindeutig –, fanden wir es heraus. Die Wohnung war 260.

000 wert. 000 Euro unter Wert an einen Bekannten meines Sohnes, und der Verkauf war über eine notarielle Vollmacht erfolgt, die ich Dieter angeblich erteilt hatte. Ich war mit ihr beim Hausarzt gewesen, der mich als ihre Begleitung notiert hatte, und weil ich so lange weg war, hatte ich mit meiner eigenen Karte in Weiblingen eingekauft, getankt und war beim Friseur gewesen. Ich hatte noch meine Kontoauszüge vom April und alles stand darauf.

Der 11. April, der entscheidende Tag, war der beste von allen. Denn am 11. April hatte ich Hertha zu einer Untersuchung ins Krankenhaus nach Stuttgart gefahren.

Ich erinnerte mich genau daran, weil es ein schwieriger Tag gewesen war. Zweihundert Kilometer dazwischen. Niemand kann an zwei Orten gleichzeitig sein. Ich möchte einen Moment innehalten, bevor ich erzähle, wie es weiterging.

Wenn du bis hierher gehört hast, dann weißt du, wie es sich anfühlt, wenn Unglaube langsam in etwas anderes umschlägt, etwas Kaltes und Klares. Hier erzählen Frauen ihre Geschichten – Frauen, von denen man dachte, sie seien vergesslich, die aber am Ende genau beweisen konnten, wo sie waren. Sie sah sich die Vollmacht an, dann die Aufzeichnungen aus Weiblingen und Stuttgart, dann den Grundbuchauszug und den Kaufvertrag. „Simon, wenn diese Vollmacht gefälscht ist – und danach sieht es sehr aus –, dann ist sie von Anfang an nichtig.

“ „Und wenn die Vollmacht nichtig ist, dann konnte dein Sohn die Wohnung überhaupt nicht veräußern. “ „Und wenn er sie nicht veräußern konnte, dann ist der Verkauf an Herrn Krause ebenfalls nichtig. “ Sie sagte: „Es bedeutet, die Wohnung gehört immer noch dir. “ „Sie hat nie aufgehört, dir zu gehören.

“ „Auf dem Papier steht Herr Krause im Grundbuch, aber das kann rückgängig gemacht werden, weil die Grundlage keine Gültigkeit hat. “ „Und dann, Simon, muss ich dich fragen. “ „Willst du Strafanzeige erstatten? “

Und hier kommt der Teil, den viele nicht verstehen werden.

Ich sagte: „Nein, ich erstatte keine Strafanzeige. “ „Ich will nur meine Wohnung zurück. “ „Simon, das ist dein Recht. “ „Aber ich muss dir etwas erklären.

“ „Auch wenn du keine Strafanzeige erstattest, wird dein Sohn nicht ungeschoren davonkommen. “ „Denn wenn wir den Verkauf rückgängig machen, dann muss Herr Krause die 175. 000 Euro von Dieter zurückverlangen. “ „Und das wird passieren, ob du willst oder nicht, weil Herr Krause sein Geld zurückhaben will.

Und dann wurde mir klar, dass ich gar nichts tun musste, um meinen Sohn zur Rechenschaft zu ziehen. Der Rest ergab sich von selbst, wie eine Kettenreaktion, die man nicht mehr stoppen kann, sobald sich das erste Glied bewegt. Eine Frau kann nicht gleichzeitig in Stuttgart und in Lingen sein. Bevor es so weit kam, stellte ich Dieter ein einziges Mal zur Rede.

Er wurde rot, dann blass. Er fing an zu reden, so wie sie alle reden. Dass er vorgehabt hatte, es zurückzuzahlen, bevor ich es merke. Das dauerte eine Weile.

Ich war nur eine Zwischenstation, eine alte Frau, die auf seinem Erbe saß und es nicht schnell genug hergab. Ich sagte, der Unterschied, Dieter, ist, dass ich noch lebe. Und solange ich lebe, gehört mir, was mir gehört, nicht dir. Und jetzt sitzt du da und erzählst mir, es sei alles dasselbe.

Ich mache es rückgängig, weil es meine Wohnung ist. Was danach zwischen dir und Herrn Krause passiert, dafür müsst ihr beide geradestehen, nicht ich. Er sah mich an und sagte: „Das hätte Vater nie getan. “ Und zum ersten Mal in diesem ganzen Gespräch erhob ich meine Stimme.

„Und genau deshalb sitzt du heute hier, hast die Wohnungspapiere deiner Mutter gefälscht und findest das ganz normal, weil dir immer jemand geholfen hat. Ich helfe dir nicht, und das ist das Beste, was ich für dich tun kann. “ 175. 000 Euro, die Dieter längst ausgegeben hat.

Zum ersten Mal in seinem Leben gibt es keinen Vater und keine Mutter, die einspringen. Er hat nie wirklich um Vergebung gebeten. Er ist immer noch der Meinung, dass er im Grunde nichts falsch gemacht hat. Nicht, dass er es getan hat, sondern dass er bis heute nicht versteht, was er getan hat.

Wenn dir jemals jemand etwas anhängen will, das du nicht getan hast, verzweifle nicht. Wenn dir diese Geschichte etwas bedeutet hat, abonniere bitte diesen Kanal. Etwas ist wirklich passiert, aber deine Wohnung steht noch.

Und sie gehört immer noch mir.