Table 14, Ecke-Booth. Eini einzige wisse Cherze brennt zwüschet zwei leere Wiinglas. Siebzig werde het besser verdient als das. Ich ha die silbrigi Bluse agha, wo ich extra für dä Obig kauft ha, die mit em zarte Spitzechrage.

Ich ha mi am Morge im Coiffuursalon um dEcki lo mache. Ich ha dReservation i däm italienische Restaurant scho en Monet im Voruss gmacht und um de stilli Booth am Fäischter bete. Ich ha nüt bstellt. Ich ha eifach gwartet.
Um sibe isch es sibe enhalb worde. De Chällner isch drei Mal verbikoo und het es Wasserglas ufgfüllet, wo ich nie aagfasst ha. Ich ha höflich glächlet und gflüsteret: „Si isch underwägs. “ Ich ha s fasch selber glaubt, s erste Mal.
Aber bim dritte Uffülle isch s Iis gschmolze gsi und d Geduld mit em. Ich ha mis Telefon usegnoo und aaglüte. D Sarah het bim vierte Lüte abgnoo. Hinter ihre het en Bar grollt.
En Pfiff isch us de Lautsprecher cho, gfolgt vo eme Chor vo Manne, wo bi verpasste Spiilzüg gstöhnt hei. „Sarah“, ha ich agfange, dStimm ruhig, „wo bisch du? “ „Mami, s Team vo em Greg isch im Final. “ Het si über de Lärm gschruue.
„Mir si im Sportpub a de Föifte. Es isch es riisigs Spiil. “ Ich ha uf de leere Stuehl gegenüber glueget. S Cherzeliecht het uf em polierte Mahagoni-Tisch flackeret.
„Es isch mis sibezgschte Geburtstag, Sarah. Mir hei Znacht-Plän gha. “ Si het gsüftzet, en lange, zogene Luut vo purem Ärger, als hätti ich e medizinische Notfall unterbroche, zum über s Wätter z froge. „Mami, bitte mach jetzt nöd dä Schuid-Trip.
Du bisch morn immer no da. S Spiil isch nume hüt. “ Ich ha dä Satz i mim Chopf umdräit. „Du bisch morn immer no da.
“ Wie es vergässes Möbelstück, wie en Back-up-Plan, wo si chönnt bruuche, wänn es ihre passt. „Geniess s Spiil“, ha ich gantwortet und dVerbindig abbroche, bevor si noni en Usred chönnt finde. Ich ha nöd gwiinet. Ich bin kei öffentlichi Wiineri gsi.
Ich ha eifach de Chällner gwunke, es Stück Tiramisu für eini bstellt und jedes Bisse ufgässe. Es het überraschend nach Freiheit gschmöckt. Woni fertig gsi bin, ha ich dRächnig zahlt, bin zu mim Auto gange und ha genau entschide, was ich ihre da lo wird. D Fahrt hei isch genau zwänzg Minute gange.
DNochbarschaft isch still gsi, badet im waiche orange Liecht vo de Strasselampe. Ich bin i dIifahrt gfahre und ha parkiert, dHänd uf em Steuerrad rueh lo, für en Momänt uf ds Grundstück z luege. Hinter mim Haupt huus het de renovierti Gascht-Cottage gstande. D Sarah und de Greg hei dört sötig drei Jahr lang mietfrei gläbt.
DArrangement het als temporäre Gfalle agfange, damit si für en Akontion chönnte spare. Stattdäm isch dIifahrt voll gsi mit Amazon-Päckli, de Greg het sich es nöis Gaming-Setup kauft, und ihri Wucheende si i töüre Bars verbracht worde. Ich ha dNäbechöschte zahlt. Ich ha s Internet zahlt.
Ich ha si sogar uf mim Familiä-Phone-Plan gha. Ich ha dHuustüre ufgschlosse, bin ine und ha mini Handtasche uf de Konsolen-Tisch gleit. DStille vom Huus het mich umgschlosse, vertraut und sicher. Ich bin grad i mis Haimbüro gange und ha de untere Schublade vom Pult ufzoge.
Dört het es schwers Paar Edelstahl-Schere gläge. Ich ha si i dChuchi treit, ha mis Portemonnaie ufgmacht und d blaui Chreditkarte usezoge. Es isch es gmeinsams Konto gsi, wo ich eröffnet ha, zum em Sarah hälfe, ihri Bonität ufzbaue, aber si het si behandlet wie en Zauberstab für ihri tägliche Kaffee-Bsuech und d Streaming-Abonnement vom Greg. Mit eme befriedigende Chrache het dSchere grad dur de Magnetstriife schnitte.
Ich ha no einisch schnitte und de Chip trännt. Ich ha d Plastikstück ufglese und bin us de Hinder-Türe use, über de Hof zum Gascht-Cottage. Ich ha mit mim Hauptschlüssel ihri Türe ufgschlosse. S Wohnzimmer isch es Durrenand gsi vo Takeout-Boxe und abgleite Jacke.
Ich bin zu ihrem Chuchi-Insle gange, ha es chlines Platz gfreit und d zerschlagene Stück vo de Chreditkarte grad i dMitti gleit. Näbedra ha ich min Ersatz-Huuschlüssel gleit, de eine, wo d Sarah bruucht het, zum mini Chuchi z plündere. Ich ha kei lange emotionale Brief gschribe. Ich ha eifach en Sticky-Note näbed de Plastikschärbe gleit.
Hüt isch morn. Ich ha ihri Türe hinder mir abgschlosse und mich lichter gfüelt als syt Jahre. D richtig Arbet würd am Morge afoh. Ich bin um sächsi ufgewacht, mini üblechi Ziit, und ha mich überraschend usgerueht gfüelt.
Ich ha en Chrug dunkle Röstkaffee brüeht, en Mug vollgschüttet und is Haimbüro treit. Ich ha de Computer aagmacht. Zerscht ha ich mich i mis Bank-Portal iiloggt. Ich ha uf s Chreditkarten-Dashboard navigiert, de Name vo de Sarah under de autorisierte Benutzer gfunge und uf entfärne klicket.
S System het en Beschtätigung verlangt. Ich ha druf klicket ohni Zögere. Dänn ha ich dWebsite vom Mobilfunk-Abebieter ufgmacht. Ich ha de Familiä-Plan aglueget, d zwei Liniä vom Sarah und em Greg gfunge und si suspendiert.
De Bildschirm het sich aktualisiert und bestätigt, dass ihri Geräte kei Netzzuegriff meh hei. Zum Schluss ha ich mis Checkkonto für d automatische Näbechöschte-Zahlige prieft. S Wasser und de Strom für s Gascht-Huus hei en eigene Zähler gha, aber ich ha si immer deckt. Ich ha mich i ds Portal vom Versorgigsunternähme iiloggt, mini Autopay abbestellt und dRächnigsadrässe direkt uf s Gascht-Huus gändert.
Ich ha das alles gmacht, wärend ich min Kaffee trunke ha und de Morgestern durch d Eichebäum vor mim Fäischter glueget ha. Es isch kei Wuet in mir gsi, kei dramatischi Träne, wo mini Sicht verwischet hei. Eifach en chalti, scharfi Klarheit. Drei Jahr lang ha ich ihne de Weg ebnet und dänkt, ich wär en gueti Mueter.
Ich ha mis Ermögliche mit Liebi verwechselt. Ich ha mir erlaubt, en bequeme Hingergrund-Charakter i mim eigene Läbe z wärde, en Geldautomat, wo ab und zue en höflichs Nücke bruucht. Ich ha de Laptop zuegmacht und bin zur Huustüre gange. Ich ha de Riegel vorgschobe, dChetti iighanget und de Code am Smart-Lock uf en komplett nöie Satz Zahle programmiert.
Durch s Chuchi-Fäischter ha ich gseh, wie d Liechter im Gascht-Cottage aagange si. Es isch sibe enhalb gsi. D Sarah het normalerwiis ihri tägliche Kaffee-Rundi um acht gmacht, zahlt mit de blaue Charte, und sich underdesse uf eme Telefon, wo si nöd zahlt het, beklagt. Ich ha mir en zweite Chrug Kaffee iigschüttet und bin uf de hinter Patio use, zum mini Hortensie z pflege.
Ich ha welle de frischi Morgenluft gniesse, wänn dErkenntnis si endlich trifft. D Hinder-Türe vom Gascht-Cottage isch churz nach acht enhalb ufgfloge. D Sarah isch über de Rasen marschiert, s Telefon i de Hand, s Gsicht verzoge zu ere Fratze. Si isch immer no i ihrem Pyjama und em schwere Bademantel gsi.
Ich ha wyter toti Blüete vo de Hortensie-Büsch gschnitte und si sorgfältig is Chorb gleit. „Mami! “ het d Sarah gschruue und isch es paar Schritt vom Patio entfernt stah blibe. Ich ha mich langsam umdräit und en ruhigs, agnähmds Lächele zeigt.
„Guete Morge, Sarah. De Garte isch hüt schön, gäll? “ Si het dBegrüessig komplett ignoriert und s Telefon i de Luft gschwenkt. „S Internet isch abe.
Und mis Telefon seit, es gäb kei Empfang. Ich ha welle Frühstück in de App bestelle und es seit, dCharte wär ungültig. Ich bi zur Insle gange und ha gseh, was du gschribbe hesch. “ Ich ha mini Garte-Schere ufghobe und nonen Stängel gschnitte.
„Ja. Ich ha dCharte gester Nacht stillgleit. “ Si het mich aaglueget, schnell blinzlet und kämpft, de Mangel an Emotion i mim Stimm z verarbeite. „Warum würdisch du das mache?
Du weisch, de Greg bruucht si Kaffee vor sine Morge-Meetings. Und wiso isch mis Telefon abgstellt? “ „Will ich nümm devo zahle. “ Ha ich gantwortet und dSchere is Chorb gheit.
„Ich ha de Abig mit em Überprieffe vo mim Budget verbracht. Da ich offebar eifach öpper bin, wo morn immer no da isch, ha ich realisiert, dass ich nöd d tägliche Usgabe vo zwei fähige Erwachsene müess finanziere – hüt. “ Ihri Chiffe isch usegheit. „Straffsch du mich, will ich d Znacht verpasst ha, Mami?
Ich ha dir gseit, es isch s Final gsi. Du bisch total unvernünftig wäge eme Geburtstag. “ „Ich strof dich nöd“, ha ich gantwortet und dHänd a mim Schürze abgwüschet. „Ich trätte eifach zrugg.
Ich ha dich grosszoge. Mini Ufgab isch fertig. Dini Telefonrächnige und dini Morge-Kaffee sind jetz dini eigeti Verantwortig. “ Ich ha min Chorb ufgnoo und bin an ihr verbii zu miner Hinder-Türe.
„Du chasch uns nöd ohni Warnig abhäue! “ het si mir noogschruue. Ich ha mit de Hand uf em Türgriff pausiert und über dSchulter glueget. „Ich ha s grad gmacht.
Ha en produktive Tag, Sarah. “ Ich bin ine und ha abgschlosse, und ha si ellei uf em Gras stah lo. En Stund spöter het en schwere Fauscht-Schlag gege mini Huustüre grollt. Ich ha am Chuchi-Tisch gsässe und en Chrimi gläse.
Ich ha dSite markiert, bin ufgstande und zum Iigang gange. Ich ha dur s Guet-Loch glueget. Es isch de Greg gsi. Er het erhitzt usgseh, dArm quer über dBrust verschränkt, d Sarah chli hinder ihm, wo sich bestätigt gfüelt het.
Ich ha dChetti abgmacht und dTüre es paar Zoll ufgmacht, aber dChetti-Sicherig a glah. „Lorraine“, het de Greg agfange, und die tüüfi, autoritäri Stimm bruucht, wo er immer agnoh het, wänner en Raum kontrolliere wott. „Mir müesse über das unmündige chline Manöver rede. “ „Es isch kei Manöver, Greg“, ha ich gsait und ihm grad i dAuge glueget.
„Und es git nüt z rede. “ „Du hesch d Sarah us de Kontos gschperrt“, het er drückt und wild i dRichtig vo de Iifahrt gstikulieret. „Und du hesch de Code vom Huus-Lock gänderet. D Sarah het welle cho Waschmittel hole und het nöd ine chönne.
“ „Das isch richtig“, ha ich zuegstimmt. „Mis Waschmittel ghört mir. S Gascht-Huus het sini eigeti Waschmaschine. Dir müend euie eigete Sache chaufe.
“ De Greg het gschnuufet und de Chopf gschüttlet. „Lueg, mir verstönds. Du bisch bös wäge em Restaurant, aber d Telefon abschälle, mit üsere Morge-Routine spiele. Das isch chlihä.
Schliess dTüre uf und la üs hinsitze und das richte. “ „Mis Huus isch hüt gschlosse für Gäscht“, ha ich gantwortet, komplett unbeeindruckt vo sim Posiere. „Eui Näbechöschte-Rächnige chömed nächsti Wuche im Briefchaschte. Ich ha d Kontos uf eui Name übertreit.
D gratis Fahrt isch verbii. “ D Sarah het sich am Greg siner Schuller verbii drückt, s Gsicht rot. „Du reagiersch komplett über. Wie sölled mir für es Huus spare, wänn du üs für alles zahle laisch?
“ „Indem dir budgetiere“, ha ich mild vorgschlage. „Uf die gliichi Art, wie ich s gmacht ha. “ Ich bin zruggträtte und ha dTüre sanft zuegmacht, d lütte Protäscht vom Greg ignoriert. Ich ha de Riegel mit eme scharfe, definitive Chlick iigschobe.
Ich bin zrugg zum Chuchi-Tisch, ha min Roman ufgmacht und dört wytergläse, wo ich ufgheit ha. Druus hei ich de Greg flueche ghört, wänner zrugg zum Gascht-Huus stompet isch. Mis Telefon het churz nach em Mittag glüütet. Uf em Display isch de Name David uftaucht.
Min eltiste Sohn het zwei Stedt wyter gläbt, beschäftiget mit sinere eigete Familie. Aber er het immer Ziit für mich gha. „Nachträglich alles Guete zum Geburtstag, Mami“, het er warm gseit, woni abgno ha. „Es tuet mir leid, dass ich gester nöd i dStadt cho bin.
Ich ha en Gschänk für dich, wo per Post chunnt. “ „Danke, David. Dini Stimm z höre isch scho Gschänk gnueg. “ Er het pausiert, dLiniä es paar Sekunde still.
„Also, d Sarah het mich vor öppe enere Stund aaglüte und hysterisch gwiinet. “ Ich ha still chicherlet und mich gege dChuchi-Abwäsch gleent. „Hät si dir gseit, dass si mis Geburtstag-Znacht für es Fussballspiil verpasst het? “ „Das het si usgloo“, het de David troche gsait.
„Si het eifach gseit, du seisch verruckt worde, heisch ihr Telefon abgstellt und si us em Haupt-Huus gschperrt. Ich ha d Restaurant-Detail us ihre usezoge müesse. “ „Ich ha ihre gseit, si benimm sich wie en total verwöhnte Teenager. Das hät ihre sicher nöd gfalle.
“ „Si het ufghänkt“, het de David glachet. „Mami, ich bin so stolz uf dich. Ich sage dir sit zwei Jahr, si nämmed dich us. Weisch du, dass de Greg grad es 2000-Franke-Heimkino-System für das Cottage kauft het?
Si spare nöd für es Huus. Si gäbed eifach all ihri Gäld für Spiilzüg us, wärend du ihri Läbenshaltigschöschte zahlesch. “ DBestätigung het sich schwer i mini Brust gleit, aber si het nur min Entschluss gsterkt. „Das ha ich mir fasch dänkt.
Also, ihri Usgobe sind jetz ihri eigeti Problem. “ „Guet“, het de David fescht zuegstimmt. „Blib standhaft. La dich vom Greg nöd yschüchtere.
Er isch nur Bluff. Wänn si wider a dini Türe hämmered, rüef mich a und ich fahr sofort über. “ „Ich cha mit em Greg fertig werde“, ha ich ihm versicheret und zum Gascht-Cottage useglueget. „Ich nimm eifach zrugg, was mir ghört.
Ich ha di lieb, Mami. Geniess dini Rueh. “ „Ich ha di au lieb, David. “ Ich ha dVerbindig abbroche und mich komplett validiert gfüelt.
De Näbel vo de Verpflichtig, wo ich jahrelang i gläbt ha, isch endlich am Uftstige gsi. Ich bin nöd grausam gsi. Ich ha eifach dOrnig widerhärgstellt. Und ich ha nonis Zruggzhole gha.
De Greg het en silbrige Pickup-Truck gfahre. Er isch demit zur Arbet gfahre, zu sine Fussballspiil und mit sine Fründe i dBaare. Er het en behandlet wie sis wertvollschte Bsitz, de Motorhuub regelmässig poliert und über de Motor prahlet. Es het nur es Problem geh: Min Name isch uf em Titel gstande.
Won em Greg sis alte Auto vor zwei Jahr kaputt gangen isch, ha ich de bruuchte Truck bar kauft, damit er sin Job nöd verlüürt. DAbmachig isch gsi, dass er mir das monatlich zruggzahlt. Er het genau zwei Zahlige gmacht, bevor dUsrede agfange hei. Ich ha irgendwenn ufghört z froge und s als Hilf für dFamilie abgschribe.
Am Nachmittag um drei bin ich i mini Garage gange und ha de Ersatz-Schlüsselanhänger für de Truck us em Schlüsselkästli a de Wand usegnoo. Ich ha uf de Chnopf drückt. Druuse het de silbrig Truck zweimal tuutet, dLiechter blitzt. Ich bin us de Sitetüre use, uf de Fahrersitz gstige und ha de Motor gstartet.
Er isch ruhig gloffe. Ich ha en langsam us sim übleche Platz näbem Gascht-Cottage zruggstoosse, um de Iifahrt gfahre und grad i mini aagbauti Zwei-Auto-Garage zoge. Ich ha dZündig abgstellt, bin usegstiege und ha de Chnopf a de Wand drückt. D schweri Garagetüre isch rattlet und het de Truck i perfekter Dunkelheit iigschlosse.
Ich ha dSitetüre mit eme schwere Vorhängschloss gsicheret, für guti Mass. Dänn bin ich zrugg is Huus, ha mis Tablet gnoo und uf dWebsite vom lokale Autohändler navigiert. Ich ha dVIN vom Truck, dKilometer und de Zustand iigäh. Innerhalb vo föif Minute ha ich es garantierts Bar-Aagebot gha, wo meh als vernünftig gsi isch.
Ich ha dAbholig für de nächscht Diischtig pflannt. Ich ha en tüüfi Zfriideheit gspürt. Ich bin nümm bös gsi. Ich ha eifach mis Läbe gprüeft, schlechti Investitione abgschlosse und Verbindlichkeite entfernt.
Ich ha mir es Glas Eistee iigschüttet und bim Fäischter gsässe, zum zueluege, wie de Greg realisiert, dass sis Lieblingsspiilzüg weg isch. DErkenntnis isch um sibe enhalb cho. De Greg isch us em Gascht-Huus cho, mit em Team-Trikot a und sim Schlüsselbund türnend. Er isch mitten uf de Iifahrt stah blibe.
Er het links glueget. Er het rechts glueget. Er het uf de leere Fleck Asphalt gstiert, wo de Truck normalerwiis gstande isch. Ich ha glueget, wie er sis Telefon usezoge und s hochghalte het, als chönnt er kei Empfang übercho – will er kei Empfang gha het.
Er isch zrugg ine gjoggt. Zwei Minute spöter sind er und d Sarah grad uf mini Veranda marschiert. DTürglocke het ohni Unterbruch glüütet. Ich ha min Schluck Eistee fertig trunke, bin zur Türe gange und ha si grad gnueg ufgmacht, zum durch d Fliegedrähti z rede.
„Wo isch min Truck? “ het de Greg verlangt, s Gsicht verzerrt vor Wuet. „Isch er abgschleppt worde? “ „Er isch i minere Garage“, ha ich ruhig gantwortet.
Er het blinzlet, offesichtlich verwirrt. „Wiso? Ich müess go trainiere. Gib mir de Clicker, so dass ich en use cha.
“ „Nei“, ha ich gantwortet und dHänd uf dHüfte gstützt. „Ich verchauf en. “ D Sarah het nach Luft schnappt und dHänd gege dFliegedrähti drückt. „Mami, du chasch das nöd mache.
Wie söll er zur Arbet cho? “ „Er cha de Bus näh“, ha ich vorgschlage. „Oder du chasch ihn mit dim Auto fahre. “ „De Truck ghört mir.
Min Name isch uf em Titel und ich zahle dVersicherig. Da er sit 22 Mönet kei Zahlig gmacht het, liquidier ich de Vermögenswärt. “ De Greg isch vorträtte und het versuecht, mich durch s Maschegitter z dominiere. „Du hesch mir dä Truck gschänkt.
Du chasch en nöd zruggnäh, will du en Täntzli machsch. “ „Ich mach kei Täntzli, Greg. Ich träff en finanzielli Entscheidig“, ha ich ihn korrigiert, mini Stimm komplett flach. „De Händler holt en nächsti Wuche ab.
Ich schla dir vor, dass du dini Sporttäsche und was au immer du suscht no drin hesch, bis Mändig Obe useholsch. “ „Das isch lächerlich! “ het de Greg brüellt und mit de flache Hand gege de Türrahme gschlage. „Du ruiniersch üs Läbe wäge eme dumme Geburtstag-Znacht.
“ „Du hesch dini Entscheidige troffe“, ha ich eifach gsait. „Ich mach mini. Ha en guete Obe. “ Ich ha d inneri Türe zuegmacht und si schreiend uf de Veranda stah lo.
Am Sunntig Morge isch de letschte Versuech cho, mich z manipuliere. Ich ha uf em Patio gsässe und es Croissant gässe, woni d Sarah über de Rasen gstampft isch und en grosse Rollchoffer hinder sich härzoge het. De Greg isch chli hinder ihre cho, mit eme Dufflebag und töif unagnähmlig usgseh. D Sarah isch grad vor mim Patio-Tisch stah blibe und het dArm verschränkt.
Si het mich erwartigsvoll aaglueget und uf en Reaktion gwartet. Wonni eifach nonen Bis vom Gipfeli gno ha, het si lut gschnuufet. „Mir gönd! “ het d Sarah aakündet, dStimm höch und uf maximal Drama.
„Da du üs wetsch wie Frömdi behandle, gömer zum Brüeder vom Greg. Und wänn du dich nöd entschuldigsch und mis Telefon nöd wider aastellsch, gseisch üs nümm. “ Si het gwartet. Si het erwartet, dass ich zerbröckle, dass ich si bitte, doch z blibe, dass ich dChreditkarte uf em silbrige Tablett zruggbringe.
So isch s Spiil immer gloffe. Ich ha mir de Mund mit ere Serviette abgwüschet, bin ufgstande und zur usse-Lagerbank gange. Ich ha de Deckel ufgmacht, en Stapel flachi Umzugs-Chartone usezoge, wo ich vo ere rezänte Möbelliferig ufbha ha, und si übere treit. Ich ha de Stapel grad vor de Füess vo de Sarah abgheit.
„Ich dänke, das isch s Bescht“, ha ich zuegstimmt, min Ton liecht und ufrichtig. „De Brüeder vom Greg het gnueg Platz. Da hesch es paar Chartone für de Rest vo dim Züg. Bitte rüüm s Cottage bis nächscht Wuchenänd komplett us.
Ich wott es Putzteam ahstelle, zum es für richtigi Mieter vorbereite. “ D Sarah het uf de Charton zu ihre Füess gstiert, dFarbe isch komplett us em Gsicht gwich. De Bluff isch gschiteret. „Du wirfsch üs use.
“ „Du hesch grad gseit, du gosch“, ha ich ihre sanft erinneret. „Ich stimme eifach dinere Entscheidig zue. Es isch Ziit, dass dir euie eigeti Huushaltig füehred. “ De Greg het sin Dufflebag abgheit und nervös zue de Sarah glueget.
„Schatz, vilicht söttemer eifach chli abekühle und—“ „Nei“, ha ich underbroche, smooth. „DEntscheidig isch troffe. Nimm dChartone. Ich la dGarage morn zwüschet zwölf und vier ufgschlosse, so dass dir eui Sache us em Truck chönd hole.
Adie, Sarah. “ Ich ha min Kaffeebecher gnoo und bin zrugg ine, und ha si im Gras stah lo, komplett sprachlos. Si sind bis Donnschtig komplett uszoge. Si sind nöd cho adie säge.
Si hei ihri Sache i truurigem Schweige packt und alles in en gmietete Transporter glade. Ich ha us em Fäischter glueget und kei Drang gspürt, usez gah und z hälfe. Am Friitig Morge bin ich durch s leere Gascht-Cottage gloffe. Es het abgestande gschmöckt und dTeppich hei en Tüüfreinigig bruucht, aber de Raum isch endlich wider mir ghört.
Ich ha alli Fäischter ufgmacht und de frischi Wind dur dRüüm streiche lo, und drei Jahr Spannig mit sich näh. Ich ha no am gliiche Namittag en professionells Putzteam engagiert. Bis zum nächschte Mittwuch isch s Cottage online gsi als Churzzeit-Mietobjekt. S Zuesatz-Iikomme würd im Winter müehllos en schöne Ferie für mich sälber decke.
D Sarah het nöd aaglüte. Ich ha au nöd kontaktieret. Ich ha gwüsst, dass si uf mich gwartet het, zum dStille z brichte, aber dStille isch z friedlich gsi, zum se störe. En Monet spöter isch de David usegfahre zum Bsuech.
Er het en wunderschöni Topf-Orchidee und en Reservations-Bestätigung bracht. Table 14. De David het glächlet und mir de Zettel in dHand gleit. „Ich ha im Restaurant aaglüte und dSituation erklärt.
Si hei de gliich Eck-Booth für üs hüt Obe reserviert. “ Ich ha wider d silbrigi Bluse mit em Spitzechrage agha. Mir hei im warme Glanz vom Restaurant gsässe, en Fläsche Wii teilt und über alti Gschichte glachet. De Stuehl gegenüber isch das Mal nöd leer gsi.
Er isch besetzt gsi mit öpperem, wo würkli dörte het welle si. Won de Chällner en chline Schoggi-Chueche mit ere einzige Cherze bracht het, ha ich kei Wunsch gmacht, dass d Sarah sich ändert oder dass de Greg mich respektiert. Ich ha kei Wunsch bruucht für Kontrolle, wo ich scho i mine eigene Händ gha ha. Ich ha dCherze usbloose und min Sohn aaglächlet.
D Sarah het mit einere Sache recht gha, die Nacht am Telefon. Ich bi immer no da – morn. Ich bin eifach nümm für si da gsi.


