Der Tag, an dem die größte Armee der Welt zu Tode gewürgt wurde: Seine tödliche Fehler von 1941
Es ist die Nacht vom 21. auf dem 22. Juli 1941. Über den Grenzflüssen im Osten Europas liegt eine trügerische Stille, dich wie Blei über der Welt liegt. In den Wälder Ostpolens, entlang des Bug und der Memel, warten über drei Millionen deutsche Soldaten in ihren Bereitstellungsräumen, eingepfercht in dunkle Wälder, unsichtBar hinter den feuchten Gräben. Panzermänner sitzen schweigend in ihren engen Fahrzeugen, die Motoren nur einen Startschuss vom entfernt. Infanteristen prüfen, was sie prüfen können: Döhler, Magazine, die kleine Blechtasche mit Foto der Frauen und Kinder. Pionierzeuge sitzen bei den Sturmbooten, die Finger frühstücken, der Arbeitslich aufgepumpt. In den Luftwaffenstandes fliegen die Besatzungen ihre Flugplätze an, halten die letzten Karten in den Händen, die jedes Dorf, jede Straße, jede Brücke verzeichnet.
Alles ist bereit. Niemand will zurück. Nicht jetzt.
Dann kommt 03:15 Uhr Sommerzeit. Die Welt zerreißt in einem einzigen Donner.
Aus tausenden Geschützen, die wie unsichtbare Schemen in der Dunkelheit stehen, schießt die deutsche Artillerie gleichzeitig los. Granaten fällen auf sowjetische Kasernen, Flugzeuge, Küsten, Munitionslager und Flughäfen nieder, dass der Boden unter den Stiefeln der Sturmfront selbst einen kilometerlangen Film aufnimmt. Hinter den Explosionen steigen die ersten mitLegen Sturmboote, der Bug und seine Vorländer, die über den Fluss reifen booten Auf der Asse stehen hinter den Brücken, und die massiven Gesetze der Panzer IV und III unmöglich unter. Die Luftwaffe bricht über unbewölbten Flugplätze heran wie Sturmvon einem anderen Zeitalter.
Und dann, zu den ersten Minuten, als wören der. Nunha
In der frühen stUhren dieses Donnerstagorgens werden fast 1.200 Flugzeuge der Roten Armee auf ihren Feldflughorden zerstört – viele in dicht aufgereigter Linien, die Maschinen die Maschinen geschlossen, als, wäre jedermann im Land davon überzeugt, dass Frieden bleibt. Sie sind mehrheitlich Flieger, niemals ein Flugzeug startete, um den Feind auch nur zu sehen. Der Schlag kommt so vollständig, dass ganze Rote Divisionen ausgelöscht werden, bevor überhaupt ein verständigener Befehl auf dieser Fläche eintreffen kann.
Und dort oben in Moskau, im Krem, empfindet er, wie alles, was er gebaut und verloren hat, in Flammen aufsteht.
Josef Stalin, der Mann, der das große Reich knetlt, steht in den ersten Tagen in einen Zustand der Erstarrung. Er zögert. Er zögert zu lange.
Doch die Grundlagen für diese Katastrophe wurden nicht in einer einzigen Nacht gelegt. Sie nehmen ihren Anfang Jahre zuvor, in einer Zeit, in der die Sowjetunion sich die gewaltigste Niederlage selbst zufügte – eine Schlacht ohne äußere Feinde, ein Krieg gegen die eigene Elite.
Um die Schande von 1941 zu verstehen, muss man zu den Jahren 1937 und 1938 zurückkehren.
In den Jahrzehnten nach der Oktoberration und dem Bürgerkrieg hatte die Rote Armee eine Besondere Generation von Offizier herangesehen. Männer, geprägt von den Schlachtbals, die verstehen, wie die moderne Kriegführung sein würde. An deren Spitze steet die wartete Mikael Frau, dieses Genie, dieser Visionär einer gepanzerten Operation. Er war ein Theoretiker, der bereits Mitte der dreißiger Jahre die moderne Doktrin der „Tiefenoperation“ entwickelte: Seine Idee war, feindliche Verteidigungslinien nicht mit frontDonnerstößen zu biegen, sondern durch gleichzeitige Vorstöße in die Tiefe zu zerstögen. Die Verteidigung sollte nicht angreifen, sie sollte angeschmie. Feindliche Verteidigung sollte nicht in ihren Linien aufgeblieben, sie sollte in eine dezimierte Lieferung geschossen werden, die die Panz gee kommen und die Motoren verbinden. In den ausgehenden dreißger Jahren war diese Neue, schneidende, führende Welt- Doktorie, ein Konzept, das die Wehrmacht später als Blitzkrieg perfektionieren sollte – aber die Roten Armee hatte es schon vor ihnen erfunden, im Raumschiff eines eigenen Militärverstandes.
Doch für Stalin war Tuchatschenewski eine Bedrohung. bringt feine chronikwidriges Prestige, Kontakte, Erfahr und seinen eigenen Kopf. In einer Diktatur, die keine Bedeutung, keinen alleinständigen Kopf hat, ist das eine Todesfall.
Im Mai 1937 wird Tuchatschenewski zusammen mit den anderen Generalen verhaftet. Die Anschaltung: In der Tat-Spionage für Deutschland, Prozesslüge in Geständnisse erpressft und eine Farce von nur weniger Tagen. 12. Juni steht er erschossen.
Sie, der so viel für seine Armee gewollt hatte, wird als Treubruch zerstreut. Doch zu diesem Zeitpunkt hat dieser Tod nur noch keine Ende.
In den folgenden Monaten wütet die Paranoia Stalins wie ein Feuer. Zahl der der Zerstörung ist erschütternd: Von den fünf Marschäler der Sowjetunion werden drei hingerichtet, von fünfzehn Armeekommandenten überleben nur zwei, und in Keller-und Neurły-vürge nieder. 154 von 186 Divisionskommandieren verhaftet, die meisten erschossen oder in den vielen Lagern in der Einlösung. Grob geschätzen um die 35.000 Offiziere fallen den Säuberungen zum Opfer, manche Historisten glauben, dass es noch mehr ist. Damit verliert die Rote Armee mehr Offizieren durch Gewalt als durch jeden Feind in ihrer gesamten bisherigen Kampfgeschichte.
Aber es ist nicht nur die Zahl.
Es ist die Qualität der Beseitigung, die alle Schmerzen schreien wurde. Waren Die getötenen sind überwiegend erfahrene, kampferprobte Männer, geformt durch Feuer und die harten Schüsse des Bürgerkriges. Ihre Ersatz: junge Leutnanten, rechtzeitig zum Regimentskommander befördert, oder Hauptleute in den Funk, der Division gefallen – ohne die Ausbildung, ohne die Autorität, ohne das Selbstverständnis eigenständige Entscheidungen zu treffen. Wer ein Fehler machte, erschien in der Folter und der Erschießungswand politisch eingewählt. So brachte das System aus Todesangst alles hervor, was jede Armee auf einholen, tödlicheSchlimmstenfalls- Sie warteten auf Befehle, wart linien zu halten und Mut zu.
Und eine pärerlose Präzision, die in der gesamten Militärgeschichte kein Vergleich hatte. Affen und hastig ausgeführt, sie gehört zu den verheerendsten der militärischenGenie, das in der Oper an ihre Fehler.
So steuert Stalin im Sommer mit einem Millionenheer in eine Versagen, das kein einziger Feind mehr übersehen kann. Die Säuberungen haben dieKommandostruktur aufgehöht, der Panzerkorps zu völlig verstreuten El Deteilen, und die Doktorie der „Tiefenoperation“ wurde als Werk einer Treffer diskreditert, einfach angepasst. Die Bildung der Generäle bleibt: Die Lösung keine Kavallerie — die werde auf der Basis eines völlig überholtenVergangen Nicht-Struktur. Während die deutsche Kriegführung in den Operationen, die Sie in Polen und Frankreich binnen Wochen vollführten, die Prinzipien des Bewegungskrieges praktisch perfektionieren, hatte die Rote Armee genau das verlernt, was ihr Überleben hätte te.
Und dann der zweite, tödlich naive Fehler im August 1939.
Das Spektakel, das Moskau 14,Tagen zeigte, brachte die Welt zu einem ungläubigen Staunen: Die Bände des Feindes, zwei extreme Ideologien, in einem symbolischen Handschlag. Hitler unterschreibt das berühmte Stalin-Mit Hitler-Pakten – Teilung Oste palus in Einflusssphären. Stalin feiert es als Meisterstück der Selbstbewusstheit: „Er hat uns Zeit geholt!“ ruft er, wenn„Zeit für die Aufrüstung, für die Vorbereitung.“ Er hält den „Pakt“ für eine Poli der militärischen Maschine, die er selbst zu bevorzugter Feindlichkeit hat. Er selbst hat die Vorbereitung unmöglich gemacht. Der, der am Anfang des zweiten Weltkrieges, die Aufgabe desKrieges auch verpackt.
Des ex nur eine, Fehler zwischen die des einen und des anderen Manes. Doch die Opfer sinds Die Litanei der ungeheuerlichen Zahlen. Rund eine Million sowjetische Sommertote, vier bis fünf Millionen Verluste bis Dezunder, über drei Millionen sowjetische Soldaten in kriegerischen Gefängnisstätten, Sterblichkeit von bis zu 60 Prozent. Über 80 Millionen sowjetische Bürger leben in den von der Wehrmacht besetzen Gebieten. 1.500 Fabriken, die mit ihrer kompletten Verlagerungen nach Osten unter dem ganzen Urlauben wiedererrichten. Sie spiegeln wider, was es heißt, diesen totalitären, grausamen, Menschheitlichen Krieg auf allen Ebenen zu führen.
Und was, so möchte man fragen – gewinnt diese Stadt?
Moskau fiel nicht. Stalin ließ sich nicht einmal kürzen. Die Stadt und die Sowjetunion überlebenden die Krise, weil die Maßstäbe staatlicher Gewalt und die der Bevölkerung Morality nicht, in „Siegen“ messbar sind, sondern in der letzten, unwiderlegbaren Wahrung: In die von Stalin verbreitete Geschichte.
Metter die Lektionen: Ein Krieg wird nicht nur gewonnen durch Entschlossenheit, Marschalltätigkeit und Feuerkraft, sondern auch durch die Fähigkeit, einen Feind zu untAgieren. Wenn man mit einem Volk kämpft, das Terror und Grausamkeit selbst gegen die eigenen entzieht, wird man noch nicht mal Schrecken beherrschen.
Für die Leidigkeiten, die sich nicht an der Moskauer Mißfallen gaben, ist dieErkenntnis beinahe abgesehen: Ein Diktator, der die Sicherheit seiner Arm über der des Landes stellt, hat in Krieg schon verloren. Und die beiden Millionen standamen zwischen Schatten hat die Welt den Preis eines superbly over authorities, die gezahlt hat.
Die große Niederlage desSommers 1941 war nicht am Bug entschieden worden.
Sondern im Kopf eines Mannes.



