Der brutale Mord an Anita Cobby: Eine unschuldige Krankenschwester wird zum Opfer sadistischer Gewalt

Der brutale Mord an Anita Cobby: Eine unschuldige Krankenschwester wird zum Opfer sadistischer Gewalt

**Der brutale Mord an Anita Cobby: Eine unschuldige Krankenschwester wird zum Opfer sadistischer Gewalt**

Am 2. Februar 1986 machte sich die 26-jährige Anita Cobby nach einem langen Arbeitstag als Krankenschwester in Sydney auf den Heimweg. Die junge Frau, die für ihre Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft bekannt war, stieg am Hauptbahnhof in den Zug nach Blacktown. Es war ein gewöhnlicher Sonntagabend. Anita hatte den Tag mit Kolleginnen verbracht, gelacht und gegessen. Niemand ahnte, dass dies ihr letzter Weg sein würde.

Mord auf dem Heimweg - Der Fall Anita Cobby - True Crime Podcast - YouTube

In Blacktown angekommen, fand sie keine freien Taxis und keine funktionierenden Münztelefone vor. So machte sie sich zu Fuß auf den etwa 30-minütigen Weg zum Haus ihrer Eltern in der Sullivan Street. Es war eine ruhige, ländliche Gegend. Doch in dieser Nacht lauerten fünf Männer in einem gestohlenen Holden Kingswood. John Travers, Michael Murdoch und die Brüder Gary, Michael und Leslie Murphy hatten getrunken und suchten nach einem Opfer. Als sie die attraktive Anita sahen, zerrten sie die schreiende Frau in ihr Auto und rasten davon.

Was folgte, war ein Martyrium von unvorstellbarer Grausamkeit. Die Männer vergewaltigten Anita mehrfach, schlugen sie brutal, brachen ihr Nase und Wangenknochen und quälten sie stundenlang auf einer abgelegenen Kuhkoppel. Gegen 20:07 Uhr schnitt John Travers ihr mit einem Messer die Kehle durch und fast enthauptete sie. Die Täter ließen die sterbende Frau im Gras zurück und flohen. Ihr Ehemann John, mit dem sie sich gerade versöhnen wollte, ihre Eltern und Geschwister warteten vergeblich.

Anita Cobby murder: 'Everyone in the car that dreadful night had a passport  to doom' | Australian law | The Guardian

Am nächsten Morgen fand ein Farmer die nackte, misshandelte Leiche. Die Autopsie offenbarte das volle Ausmaß der Folter: zahlreiche Knochenbrüche, Schnittwunden und Spuren schwerster Misshandlungen. Die Öffentlichkeit in Australien war entsetzt. Eine Belohnung von 50.000 Dollar wurde ausgesetzt. Eine mutige Tante eines der Täter, die anonym blieb, trug entscheidend zur Aufklärung bei. Sie nahm Geständnisse auf Band und lieferte der Polizei die entscheidenden Hinweise.

Die fünf Männer wurden verhaftet. Im Prozess 1987 zeigten sie keinerlei Reue. Travers und die anderen lachten im Gerichtssaal. Alle fünf wurden wegen Entführung, Vergewaltigung und Mord zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Fall erschütterte Australien tief. Anita Cobby, die fürsorgliche Krankenschwester mit großen Zukunftsplänen, wurde zum Symbol für die Willkür brutaler Gewalt.

Ihr Ehemann John zerbrach zunächst, fand aber später wieder ins Leben. Ihre Eltern trugen die Trauer bis ans Lebensende. Der kleine Park in Blacktown trägt heute ihren Namen – Anita Cobby Reserve. Ihr grausamer Tod bleibt eine Mahnung: In einer scheinbar sicheren Welt können wenige Minuten alles verändern. Gerechtigkeit wurde gesucht, doch Anita selbst konnte niemand mehr zurückbringen. (ca. 505 Wörter)