„An meinem 25. Geburtstag schlug mein Vater mit der Faust auf den Tisch und sagte vor der ganzen Familie: ‚Deine kleine Computerfirma ist ein lächerliches Hobby. Verschwinde aus meinem Haus und komm erst zurück, wenn du einen richtigen Beruf hast!‘ Acht Tage später unterschrieb ich einen Vertrag über 54 Millionen Euro – und ausgerechnet mein Vater saß in der ersten Reihe und musste zusehen.“
Ich heiße Lena Hoffmann und war fünfundzwanzig Jahre alt, als mein Vater beschloss, mich endgültig aus seinem Leben zu werfen. Für ihn gab es nur einen würdigen Nachfolger: meinen älteren Bruder Marco. Er arbeitete seit Jahren im Familienunternehmen, einem Maschinenbaubetrieb bei Stuttgart, trug Anzug, sprach über Umsätze und Produktionszahlen und entsprach genau dem Bild, das … Read more