Am Tag meiner Gehirnoperation wartete ich sechs Stunden im Krankenhaus auf meine Familie. Niemand kam – alle feierten die Babyparty meiner Schwester. Als ich nach der OP aufwachte, las ich die…
Um vier Uhr riss mich der Wecker aus einem traumlosen Nichts. Metallgeschmack auf der Zunge, die Nerven feuerten blind. Das Krankenhaushemd lag schon über der Stuhllehne – blassblau, dünn, hinten zum Binden, vorne das Gefühl, schutzlos zu sein. Meine Hände zitterten, als ich hineinschlüpfte. Gehirnoperation. Ein Tumor, groß wie eine Traube, drückte gegen meinen Frontallappen. … Read more